Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Urlaub

Österreich - Italien - Schweiz

Jetzt ist fast schon wieder einen Monat her, dass wir ein wunderbares Familienwochenende im Dreiländereck verbracht haben. Mutsch feierte einen runden Geburtstag und weil sie sich schon immer einen Trip nach Südtirol gewünscht hat, haben Brüderchen und ich uns zusammengetan und unsere Eltern einfach eingeladen - natürlich nicht, ohne selbst mitzufahren.

Bevor ich Euch viel erzähle, lasse ich jetzt einfach mal ein paar Bilder sprechen.



Unser Hotel befand sich in Nauders/Tirol. Keine 8km von der Grenze nach Italien entfernt und um einiges ruhiger und auch günstiger fühlten wir uns im "Neuen Schloss" mit Aussicht auf das alte Schloß gleich wohl.



Die Aussicht von unserem Zimmer aus auf den Bergkastel war einfach wunderbar.



Eine alte Festung, die mitten in einen Berg/Fels gebaut ist, gibt es in Nauders ebenfalls. Heute befindet sich dort ein Museum.



Nicht weit von hier befindet sich der Dreiländergrenzstein. Hier treffen Österreich, die Schweiz und Italien aufeinander.



Ursprünglich wollten wir viel mehr in Südtirol sehen. Aber wenn man schon mal im Dreiländereck ist, dann fährt man einfach mal so durch eben all diese Länder und bleibt dort stehen, wo es am Schönsten ist. Ein MUSS ist hierbei der Kirchturm im Reschensee im Vinschgau/Südtirol. 1950 wurden dort Seen gestaut und somit zwei Gemeinden in den Fluten versenkt. Der Turm einer Kirche ist inzwischen DIE Sehenswürdigkeit dort.



Nach einer kleinen Tour durchs Vinschgau wollte meine Ma auf einmal nach Samnaun. Angeblich war das ja früher das Einkaufsparadies schlechthin. Generell sind ja Schweizer Preise eh schon gehoben. Ich fand nicht wirklich etwas, was mich überzeugte. Aber unsere eine Raucherin konnten wir glücklich machen ;o). Im großen und ganzen kann man da halt "dutyfree" einkaufen - muss sich aber an die Vorgaben zur Ausfuhr halten. Schön fand ich es in Samnaun auf jeden Fall. So stellt sich der japanische Tourist vermutlich die Schweiz vor *gg*. Den Weg (also einen durch die Berge) dahin, möchte ich nicht nochmals fahren. Ich selbst bin glaub ich 100 Tode gestorben. Ohne etwas zu sehen in kleine Tunnel, die gerade breit genug für ein Auto waren. Wenn nur einer entgegenkommt und dabei zu schnell ist....ach lassen wir das.



Und weil der Tag noch nicht um war, sind wir am Nachmittag noch mit der Bergkastel-Bahn auf den Berg gefahren. Dort gab es freilaufende Kühe und ich liebe doch Kühe. Die mussten natürlich fotografiert werden. Die Kälbchen waren auch so herzig - ich hätte da Stunden zusehen können.



Das wäre aber unserem Racker zu langweilig gewesen. Daher machten wir uns auf den Weg, um die Erlebniswelt Goldwasser zu erkunden. Dort gab es einige Aktivstationen für Kinder jeden Alters. Das Schild am Eingang hat mir dennoch am Besten gefallen.



Ich würde Euch ja am liebsten noch viele Bilder mehr zeigen. Aber weder meine Eltern, Bruder noch Mann und Kind wollen im Moment hier auf den Blog, was ich ja verstehe und natürlich auch akzeptiere. Sobald ich die Bilder von meinem Bruder habe (der wunderbare Bilder bei seiner Klettertour gemacht hat), werden diese natürlich nachgereicht.

Wir fanden das Familienwochenende aber einfach genial und haben uns vorgenommen, das auf jeden Fall zu wiederholen. Ich denke, uns wird es auch nochmals in diese Richtung "ziehen"...

Nickname 08.08.2014, 19.50 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~ Aus dem Urlaubs-Tagebuch ~

urlaubbuch.jpg Im Urlaub habe ich angefangen,   wieder ein Tagebuch zu schreiben.

Ja - so ein ganz "altmodisches". Ein solches mit Blättern, die mit Stiften beschrieben werden wollen ;o)
Auch wenn ich die Möglichkeit hatte, den Laptop zu nutzen bzw. gleich online zu schreiben, habe ich viel lieber auf Notizbuch und Kugelschreiber zurückgegriffen.

Als Urlaubsbericht möchte ich jetzt einfach ein paar Zeilen daraus mit Euch teilen.

04.09.2009
"Sie sand ja pervers, wenns am Flügl sitzn woin" war der Satz, den wir schon um 5.30 Uhr bei der Handgepäckkontrolle am Check-In zu hören bekamen. Dass der Vorschlag uns auf Plätze mit mehr Beinfreiheit umzubuchen aber von der Dame hinter dem Schalter selbst kam, schien sie vergessen zu haben. Wir jedenfalls nahmen diesen kostenfreien Service gerne an.

Mit einer Direktbuchung bei Thomas Cook hatten wir uns ein Premiumfrühstück im Flieger verdient. Ich wäre mit dem ganz normalen Snack auch zufrieden gewesen und hätten die (neidvoll dreinblickenden) Sitznachbarn gewusst, wie das Omelette mit Würstchen, Bohnen und Kartoffelraspeln wirklich schmeckt, dann wären sie sicher froh gewesen, bei einer anderen Gesellschaft gebucht zu haben. Da half auch nicht das richtig, richtige Silberbesteck, während sich die anderen Fluggäste an ihrem Plastikbesteck festhalten mussten ;o).

Dank der Schweinegrippegefahr mussten wir ein "Passenger-Location-Dingenbumens" ausfüllen. Nachdem wir dies erledigt hatten, durften wir nach einem angenehmen Flug und einer tollen Landung endlich bei 38 Grad Aussentemperatur türkischen Boden betreten.

Nach einer knappen Stunde Busfahrt (wie kann man nur so blöd sein und eine schwarze lange Hose tragen) waren wir dann auch schon im Hotel und durften schnell unser Zimmer beziehen.

Schnell die Klamotten gegen badetaugliche Outfits getauscht und ab ans Meer...

Den Abend gleich mit landestypischer Folklore verbracht. Ohne Bauchtänzerin wär es langweilig gewesen.

05.09.2009
Mein Mann ist eine Frau und schuld daran ist nur ein Buchstabendreher - gell meine Christina ;o).

Ganz früh schon das schönste Erlebnis des Urlaubs überhaupt gehabt.
Große Aufregung am Strand, Stop-Rufe von Land an die Motorsportler auf dem Wasser und dann schwimmt da ein Delfin in greifbarer Nähe an einem vorbei.

So schön!
So überraschend!
So schnell!
So unvergesslich!

Abendliche Überdosis von Zucker zu uns genommen. An dem geilen Nachspeisenbuffet kommt man einfach nicht vorbei.

Im übrigen alles noch genauso gut oder besser wie noch vor zwei Jahren. Ich glaub, ich würde immer wieder hier her zurückkommen.

06.09.2009
Heiss, heisser, Türkei!

Faulen Tag zwischen Strand und Pool verbracht. Pipiwarmes Meerwasser mit 28 Grad bringt bei mehr als 38 Grad Lufttemperatur auch nicht wirklich Abkühlung.
Das Poolwasser war ein wenig angenehmer und wurde heute bevorzugt.

Für das Abendessen im türkischen Spezialitätenrestaurant "Nazar" reserviert. Die Vorvorspeise aus vielen landestypischen Kleinigkeiten machte schon so satt, dass wir nach Vor-, Haupt- und Nachspeise (und dem ein oder anderen Raki und viel Wein) mehr oder weniger zum abendlichen Unterhaltungsprogramm kugelten.

Es wurde das Musical "Grease" aufgeführt. Hach, ich liebe es und habe lauthals mitgesungen. Viele alte Erinnerunge wurden wach und es war einfach toll.

Ein schöner, nächtlicher Spaziergang machte diesen Tag einfach perfekt.

Wer es bis hier ausgehalten hat, schafft auch noch den Rest ;o) ...weiterlesen

Nickname 17.09.2009, 14.48 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Irgendwer, der uns das...

schöne Wetter nicht gegönnt hat, hat uns wohl diese "Aussicht" hier geschickt ;o).



Seit Mitternacht regnet, stürmt und vor allem gewittert es hier mächtig.

Aber so wirklich schlimm ist das nun auch wieder nicht. 28 Grad sind immer noch warm genug und man kann bei diesem Wetter mindestens genau solche anderen schöne Dinge machen, wie z. B. im Meer schwimmen *gg*.

Und weil dem so ist, höre ich dann mal wieder das internetten auf und schicke Euch viele liebe Grüße.

Nickname 08.09.2009, 09.55 | (7/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

~ Görüşürüz ~

Görüşürüz heisst soviel wie "Bis bald. Wir sehen uns"!

Und genau das tun wir hoffentlich gesund und munter wieder in 7 Tagen.

Solange sind wir hier zu finden:



Also falls jemand in der Nähe ist...

Wenn nicht, müssen wir halt diese wunderschöne Anlage, den privaten Strand, die Themenrestaurants, das Wellnessangebot, die vielen Pools und vor allem das Meer allein geniessen.

Die Fitnessangebote werden gemieden - die im Urlaub zu erwartende Erhöhung des Gewichts bekommt man daheim schon wieder in den Griff *gg*.

Habt eine schöne Zeit, lasst es Euch gut gehen und vergesst mich nicht ;o).

Nickname 04.09.2009, 07.35 | (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~ Irland -Tag 4 - 01.11.2008 ~



Auch an Tag 4 im ir(r)e schönen Land gab es einen längeren Ausflug mit dem Auto.

Leider erwachten Justy und ich etwas kränkelich. Meine Nase lief und ich war stark am Husten und auch Justy hatte ähnliche Probleme. Wir wollten uns aber diesen schönen Tag nicht verderben lassen und machten uns dann medikamentenversorgt auf den Weg.

Dieses mal ging es auch gleich in ein anderes County - und zwar nach Waterford.

Joe war wohl das letzte mal vor mehr als 30 Jahren dort und so konnte keiner vorab etwas von der Stadt erzählen, weil sie einfach noch keiner kannte.

Die Fahrt von mehr als 80 km dauerte dann auch etwas mehr als eine Stunde.

Diese war dann aber wieder so viel schneller um, als man dachte. Bei dem schönen Wetter hatte man herrlichen Ausblick und kam mit dem Schaun mal wieder nicht hinterher.

Dort angekommen wurde auch recht schnell ein Parkplatz entlang eines Kai gefunden und dann gings einfach los in die Stadtmitte.


Zu allererst ging es dort einmal zu Penneys - dem wohl bekanntesten irischen Kleidungskaufhaus, dass Klamotten in Markenqualität zu supergünstigen Preisen anbietet.

Von der Auswahl war ich dann auch erst mal erschlagen und beobachte meine liebe Gastfamilie beim aussuchen und hinhalten, ob es denn auch passe.

Ganz langsam und vorsichtig machte ich mich dann auch mal auf die Suche in diesem seeeehr engen Geschäft, um die Bestellwünsche aus Deutschland abzuarbeiten. Überwiegend durfte ich da etwas für Mädels mitbringen, was natürlich für mich eine extra Portion Spass brachte, da ich sonst ja nur den Racker zum einkleiden hatte.

Irgendwann später traute ich mich dann auch mal an die Kleidung, die für 8 - 10jährige Jungs ausgeschrieben war und so auch Justy passen dürfte.

Kaum 2 Minuten später wurde ich fündig und hatte schnell zwei Hosen auf meinem Kleidungsstapelarm.

Mehr wurde es auch nicht - ganz einfach deshalb, weil ich Angst hatte, in diesem Gewusel meinen Sohnemann zu verlieren und auch darum, weil die drei anderen Sachen, die ich eben diesem gezeigt habe mit einem "gefällt mir nicht" quittiert wurden. Ok - dann eben nicht.

Mit Blick auf Corinna und Anhang stellte ich mich ein wenig abseits und beobachtete so die Menschenmengen, die mir auf die Füsse stiegen nah an mir vorbeiliefen.

Bei einem sehr bekannten Dialekt konnte ich dann aber nicht an mich halten und fragte das erstaunte Paar vor mir, woher aus Bayern sie denn kämen. Überrascht lachend teilten sie mir dann mit woher sie kamen und dass sie auch Urlaub in Irland machten.

Überhaupt war in dem Laden sehr viel Deutsch zu hören ;o).

Irgendwann waren dann auch meine "Kindersegens" fertig und vollgepackt mit diesen riesigen braunen Papiertüten gings wieder vor die Tür.

Nun hatten wir Hunger - aber unsere Suche nach einem typischen irischen Restaurant blieb erfolglos. Joe hatte sich vorgenommen, uns Fish & Chips probieren zu lassen (die englische Version kannte ich ja schon, aber die irische soll einfach anders sein) und war dann regelrecht enttäuscht, als es da nichts gab.

Die Stadt fand er wohl auch nicht so toll und schlug vor, einfach einen kleinen Imbiss zu holen und wieder nach Hause zu fahren.

Gesagt, getan und 10 Minuten später sassen wir gebäck- und sandwichkauend im Auto und machten uns wieder auf dem Weg nach Youghal.

Aufgrund des äusserst kurzen Besuchs, kann ich leider auch nicht wirklich viele Fotos aus Waterford bieten.



Bei der Rückfahrt entstand dann auch dieses (unbearbeitete) Bild hier. Noch vom anderen County aus konnte man ihn sehen - den Wasserturm, in dessen Nähe meine Iren zu Hause waren.

Und als wolle uns die Sonne den weg nach Hause zeigen, wurde er auch extra von ihr beleuchtet ;o).

Daheim angekommen bestellte Joe dann von einem richtigen "Chipper" erst mal alles, was das Herz so begehrt. Burger, Chips (leckere Kartoffelstücke), Fish und Chicken.

Schon bald sassen wir lachend und kauend mit weiterem jugendlichen Besuch am Tisch und liessen es uns schmecken. Der Racker verdrückte zu meiner Verwunderung auch fast einen gesamten Hamburger, die er daheim immer verschmäht.

Da die kleinen Spätze so brav waren, gab es dann noch eine DVD für die Jungs während wir mit den beiden Großen Karten und Mensch-ärgere-Dich-nicht spielten.

Am Abend wollten Corinna und ich eigentlich in ein Pub gehen, waren dann aber beide gesundheitlich nicht ganz so auf der Höhe und ein wenig geschafft.

Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es gut war, daheim zu bleiben, denn Justy musste sich durch den starken Husten mehrfach übergeben.

Gegen 22.00 Uhr sind wir dann allesamt ins Bett.

Es war die letzte Nacht, die wir bei Corinna und Anhang verbrachten und unsere Vorletzte in Irland.

Nickname 16.11.2008, 21.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~ Irland - Tag 3 - 31.10.2008 - Halloween ~

Man sollte eigentlich meinen, dass gerade an solch einem "Feiertag" ganz besonders viele Fotos entstehen.

Dem war aber gar nicht so.

Der Vormittag begann recht gemütlich. Nachdem wir den Kleinsten der Familie in der Preschool abgegeben hatten, machten wir mit Justy und David nochmals einen kleinen Spaziergang durch die Stadt und zum Friedhof in Youghal.

Dort besichtigen wir natürlich auch die riesige St. Mary´s Church. Eine wunderschöne Kirche, bei der man gar nicht wusste, wo man zuerst hinsehen sollte.

Rund um die Kirche gab es Gruften, Hügelgräber und eben die normalen Grabstätten. Ein paar Bilder findet man unter meinem Album von Youghal.

Der Friedhof dort wird auf jeden Fall noch genutzt. Alt mischt sich mit neu. Der Glanz im Tal mit dem Vergangenen auf den Hügeln.



Und eben auf solch einen Hügel stiegen wir auch, um näher an die Reste der Stadtmauer zu kommen, die ebenfalls den Friedhof umgibt. Und eben auch, um noch weitere Fotos zu machen.

Wer rauf muss, muss aber auch wieder runter und dafür hatte ich schlichtweg die falschen Schuhe an. (Ich könnte ja jetzt dem Regen schuld geben, der die Erde aufgeweicht hat und auch den Blättern, die da auf dem Weg liegen - aber nein, ich bin selbst schuld).

So kam es also, dass es mich nicht nur einmal, auf die rechte Popobacke gelegt hat. Aber wer kann schon von sich behaupten, mit nasser, graberdebeschmierter Hosen durch einen irischen Ort gelaufen zu sein? ;o)

Also machten wir uns auf den Heimweg. Nicht nur, um mich wieder in trockene Klamotten zu packen, sondern auch, weil für die beiden kleinen Jungs und Eltern in der Preschool eine kleine Halloweenfeier angesagt war.

Justy und ich nutzen die ruhige Zeit für uns mit kuscheln und ausruhen. Diese Auszeit hat dem kleinen Mann dann auch richtig gut getan.

Der Nachmittag war furchtbar schnell um und gegen 17.00 Uhr begannen die Vorbereitungen für die kleine Halloweenfeier.

Zwei Skelette, ein Zombie, eine Figur die ich schlichtweg nicht kenne ;o) und unsere "sexy Hexi" waren dann 1,5 Stunden später fertig. Und während Elli auf eine Halloweenfeier von Freunden ging, warteten wir noch auf Besuch, mit dem wir auf die "Trick or Treat-Tour" gingen. Mehr dazu im Webalbum.

Mit sechs Kindern zogen wir dann um die Häuser. Wir hatten erst eine kleine Runde durch die Siedlung (ich nehm an so 10 - 15 Häuser) geschafft, als David und Dylan schon die ersten Leckereien ablehnten, weil sie schon genug hatten. Auch Justy wollte wieder zurück, da er viel zu neugierig war, was sich da alles in seiner Tüte befindet.

Also gings zurück in die gemütliche Stube, wo es Tee, Gebäck und jede Menge Süssigkeiten gab.

Später, nachdem der Besuch weg war, räumten wir ein wenig auf und brachten dann die Kiddies ins Bett.

Danach machten wir es uns auf der Couch gemütlich. Die beiden Großen kamen dann auch noch hinzu und wir schauten Dracula und liessen so Halloween ruhig ausklingen.

Nickname 11.11.2008, 09.07 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~ Irland - Tag 2 - 30.10.2008 ~

Und schon gehts weiter mit unserem Irlandbericht:

Auch Tag 2 begüßte uns mit wohl typischem Irlandwetter - aber da es nun mal kein falsches Wetter, sondern nur falsche Kleidung gibt, störte uns das nicht weiter.

Dieser Tag war wohl der Ereignisreichste für uns, soviel wie wir unterwegs waren und dabei erlebt haben.

Erst ging es ins kleine heimatliche Städtchen von Corinna & Family - nach Youghal.

Einem Bummel am Strand (der irischen Rievera) und der äusseren Stadt entlang bis mitten in die City folgte dann ein kleiner Einkauf in einem niedlichen Discounter.

Alles begleitet mit Erzählungen zu diesem kleinen, schönen Ort.


(Klick aufs Bild für weitere Fotos rund um Youghal)

Nach einer kleinen mittaglichen Stärkung (es gab richtig leckeres Gyros) - zubereitet vom Hausherren, waren wir bei auch schon wieder in der Umgebung unterwegs.

Ein Spruch, der echt stimmt lautet: "Irland - 4 Jahreszeiten an einem Tag erleben." Inzwischen war der Himmel aufgeklart und es zeigte sich sogar die Sonne.

Neben der tollen Aussicht aus dem Auto gab es zwei weitere Highlights.

Erst gings in ein kleines Einkaufszentrum, wo wir uns schon eine kleine Ewigkeit an den Weihnachtsdekorationen erfreuen konnte. Und schöne Klamöttchen gab es da auch. Schon dort wurde aber festgestellt, dass ich wohl so gar nicht der große Einkäufer bin, wie manch anderer Besuch aus Deutschland ;o).

Danach folgte dann auf meinen Wunsch die Besichtigung eines Friedhofes. Joe hat mir eine riesen Freude gemacht und sich wohl einen der Schönsten in ganz Irland ausgesucht.


So kam es, dass wir kurz vor Sonnenuntergang Ardmore mit seinem Tower, den Gräbern und der Kirchenruine besuchten und er mit mir auf den Hügel stieg und jede Menge über diesen tollen Ort erzählen konnte.



(Klick aufs Bild führt zum Webalbum mit weiteren Fotos von Ardmore)

Ich glaub, mehr als Kirchen und Friedhöfe bräuchte ich auch nicht, um wirklich etwas zu "sehen" ;o).

Spät am Abend kamen wir dann auch wieder "zu Hause" an und nach kurzer Raubtierfütterung waren die Jungs auch schnell eingeschlafen.

Für uns begann dann aber noch die "Arbeit". Für die am folgenden Tag stattfindende Halloweenfeier wollten noch Amerikaner gebacken und verziert werden.

Und das machten wir dann auch. Über drei Stunden haben wir gebacken und verziert und dabei jede Menge Spass gehabt.

Besonders Amerikanermodell "Kotzender Drache" hatte es mir angetan.


(Einfach ein Klick aufs Bild für weitere Fotos unserer Backaktion)

Das ist schon Jahre her, dass ich bei einer Backaktion soviel lachen musste, wie an diesem Abend. Dazu beigetragen haben aber auch Elli und Sebi, die soviel Unfug im Sinn hatten, wie es eben bei Jugendlichen geht.

Erst dachten wir an 25 Stück und ein paar - am Schluss war der gesamte Tisch voll von unseren Kunstwerken, die uns mehr oder minder gelungen sind.

Verständlich, dass wir nach der Säuberungsaktion dann bald ins Bett fielen.

Nickname 10.11.2008, 07.47 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~ Irland - Tag 1 - 29.10.2008 ~

Wieder daheim habe ich nun doch mal Zeit, meinen Irlandbericht zu schreiben.

Los geht es mit unserem Ankunftstag am 29.10.2008.

Um 10.40 Uhr sollte unser Flieger starten, um uns auf die grüne Insel zu bringen.
Schon zwei Stunden vor Abflug waren wir eingecheckt und der Racker fragte im Minutentakt, wann denn das Flugzeug endlich kommen würde. Leider konnte ich ihm die Frage auch nicht so einfach beantworten.

Ein wenig später wussten wir dann zumindest, dass wir das richtige Gate gefunden hatten, als die Anzeige mit unserer Flugnummer erschien.

Was nicht erschien, war das passende Flugzeug dazu.

Die Leute warteten und warteten und warteten - bis dann kurz vor der geplanten Abflugszeit endlich der Airbus ankam, der uns nach Irland bringen sollte.



Nach einem etwas verspäteten Abflug kamen wir dann wahnsinnig aufgeregt nach über 2,5 Stunden im verregneten Cork an und wurden dort schon herzlich vom größten Teil unserer Gastgeber empfangen.

Man hatte sich schon soviel zu erzählen, dass die knappe Stunde Fahrt zu unserem Ziel in Youghal verging wie im Flug.

Was ich dann als erstes sehen musste, war das Meer und mein Wunsch wurde natürlich auch erfüllt. Joe fuhr uns als erstes an der Küste vorbei, um uns dann auf die Schnelle noch durch die schöne City zu kutschieren.

Und dann gings zum endgültigen Ziel - einer total knuffigen Siedlung oben am Berg, nah an einem Wasserturm.

Auch dort wurden wir nochmals mit großem Hallo von den beiden Großen der Familie - Elli und Sebi - begrüßt.
Sebastian stellte und dann auch noch sein Jugendzimmer als Gästezimmer zur Verfügung, was ich einfach toll fand und wofür ich auch nochmal Danke sagen möchte.

Nach dem ersten Beschnuppern und dem folgenden Auspacken war klar, dass sich die Jungs verstanden und es wurde schon das Abendessen geplant.

Kurzerhand fuhren wir beiden Mamas erst zum Lidl und dann noch zu Tesco, um alles für ein "irisches Frühstück" zu besorgen. Man muss ja nicht immer alles dann essen, wenn es sein sollte ;o).

Man glaubt gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht und schon zwei Stunden später gab es dann White and Black Pudding, Rührei, gebratenen Speck und Würstchen, welche wir uns so richtig schmecken liessen.

Nachdem Justy uns beinahe am Tisch einschlief, habe ich ihn dann bald ins Bett gebracht.

Den Abend verbrachten wir dann gemütlich in der Wohnküche und auf der Couch beim gegenseitigen Austausch.

Hier ist noch der Link zu unseren Fotos vom ersten Irlandtag.

Nickname 08.11.2008, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wien 13.07. - 15.07.2007

Der kleine Racker wurde zur Oma gebracht und wir starteten Freitag früh um 07.00 Uhr zu unserem halbprivaten (oder auch halbgeschäftlichem *gg*) Wochenendtrip Richtung Wien.

Auf Freitag hab ich mich schon riesig gefreut, denn während der Liebste auf Kundenfang war, konnte ich ein paar entspannte Stunden mit Andrea und ihren Kiddies verbringen.

Natürlich wurde ich auch wieder mit leckeren Nutellaschnitten verwöhnt ;o)


Die süsse Piamaus hatte ich das letzte Mal im Arm, da war sie gerade mal drei Monate alt. Ein bezauberndes, junges 2-jähriges Mädel bekam ich dann am Freitag zu sehen.
Von den großen blauen Augen schwärm ich immer noch.

Und hier ist Pia´s großer Bruder Paul, der mir soooo viel zum erzählen hatte.
Brav ist Pauli, sowas bin ich gar nicht gewohnt ;o)
Wie Justy auch, schneidet er beim Fotos machen eher Grimassen, aber da hab ich ihn dann doch mal so "erwischt".

Nach 6 Stunden war dann auch der Herr des Hauses fertig und hatte auch gleich einen neuen Kunden.

Wir fuhren dann eine knappe Stunde ins Zentrum von Wien, wo wir im Universitätsviertel im Hotel Atlanta abgestiegen sind.

Erst überlegten wir, ob wir vielleicht noch eine Runde Fiaker fahren wollen, was aber dann aufgrund unseres Hungers dann doch über den Haufen geschmissen wurden und so sind wir gleich in das Restaurant/Bar/Bistro/Cocktail-House gegangen, dass im selben Gebäude, wie das Hotel lag.
Das Shooters hatte eine wahnsinnige Auswahl an leckerem Essen und Cocktails zu bieten und wir waren beide total begeistert.

Nach unserem ausgiebigen Abendessen gabs für mich dann noch einen "Cadillac". Müde wie wir waren, haben wir dann doch das Hotelbett aufgesucht.

Samstag morgen um 9.00 Uhr war der nächste Kundentermin angesagt.

Während Christian unterwegs war, blätterte ich im Reiseführer und überlegte, wo ich denn hinkönnte.

Leider waren alle bevorzugten Orte entweder geschlossen oder es war Urlaub angesagt.

So konnte ich nicht ins pathologische Museum (nein, ich bin nicht abartig veranlagt) und auch die weissen Pferdl blieben von mir verschont.

Also hab ich es mir gemütlich gemacht und einfach mal ein Buch gelesen.

Gegen Mittag war auch Göttergatterich wieder da.

Nun gings natürlich zum Prater, der ja als Touriattraktion auf keinen Fall fehlen durfte.
Wahnsinn ist der riesig - 3 Stunden waren um wie nix.



Nach einer Runde Spaziergengehen und einer Fahrt in der Lilliputbahn (mit echter Dampflok) gings dann zum pausieren ins Schweizerhaus.

Bei 34 Grad gabs dann dort ein leckeres Radler.



Und wenn Frau schon mal ins Vergnügen startet, muss auch der Mann herhalten und auch mit in der Hochschaubahn fahren ;o)



Dann gings weiter, um mit dem Riesenrad zu fahren. Die Aussicht war einfach toll.



Nach dem Praterbesuch (der bis 18 Uhr dauerte) gings noch auf den Donauturm.
Heiss war es immer noch und schön langsam ging uns die Luft aus aufgrund der langen Spazierwege durch Wien.

Endlich angekommen wurden wir aber wieder mit einer gigantischen Aussicht auf Donaucity, der alten und der neuen Donau belohnt.




Fix und Foxi nahmen wir uns dann ein Taxi zurück zum Hotel. Inzwischen war es auch schon 20 Uhr und wir waren durchgeschwitz und einfach nur noch hungrig.

Wir blieben auch wieder nur im Shooters und gönnten uns da etwas Feines.

Ich kam natürlich nicht an den Cocktails vorbei und so gabs innerhalb einer Stunde 3 leckere davon.

Danach ging gar nix mehr und ich glaub, mein Mann war froh, als ich im Bett lag ;o)



So sieht man nach My First Love, Bahama Mama und irgendwas kirschigem aus *gg*

Am Sonntag durften wir dann ausschlafen und nach einem leckeren Frühstück checkten wir auch schon aus und drehten noch eine kleine Runde mit dem Auto.

Schloss Bellvedere, Lugner City usw. wurden noch kurz angefahren, bevor wir wieder die 416 km nach Freising in Angriff nahmen.

Nickname 17.07.2007, 20.07 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~ Tag 8 - Heimreise ~

Um 7.20 Uhr wurden wir vom Flughafenbus an unserem Hotel abgeholt.

Und gerade heute wollte der kleine Racker nicht aus dem Bett.



Davor hiess es noch Roomservice beanspruchen, damit wir wenigstens etwas im Magen haben.

Leckeres Obst und belegte Sandwiches wurden uns pünktlich gebracht und wir sassen rechtzeitig vorm Hoteleingang.

Am Flughafen angekommen mussten wir erst mal lesen, dass der Flug eine halbe Stunde Verspätung hatte. Kein Problem und angesichts der langen Schlange am Schalter ganz ok ;o)

Gerade eingecheckt sprang dann die Anzeige auf 12.10 Uhr um. Ein Stöhnen ging durch die Reihen - mehr als 1,5 Stunden Verspätung.

Mit einem Kind, dass seit 6 Uhr morgens wach sein musste war nicht wirklich entspannend.

Natürlich bekam der Racker dann auch Hunger und wir suchten nach etwas essbarem.

Ein B. K. war auch gleich gefunden und wir erinnern uns nochmal an den ersten Tag und die wahnsinnig hohen Preise am Flughafen.

Als hätten wir nichts daraus gelernt, bestellten wir ein paar Pommes, Zwiebelringe, einen Burger und ein Getränk und zahlten (bitte festhalten) 45,00 Euro!

Die Preise waren in Türkischen Lira angeschrieben und wir dachten gar nicht daran, vorher auch mal umzurechnen.

Im Nachhinein stellten wir dann fest, dass die Tüte Pommes 10 Euro kostet.

Vielen andren Urlaubern ging es auch so und so zahlte der ein oder andre für 2 Cola und ein Bier 20,00 Euro oder einen Burger und ein Getränk 15 Euro.

Tja - das kommt nun davon, wenn man denselben Fehler zweimal macht ;o)

Endlich durften wir zumindest einmal durch die Sicherheitskontrollen (soweit man diese so nennen kann) und uns im Gate niederlassen.

Um kurz nach 12 sollte der Flieger starten - um kurz nach 12 durften wir erst mal ins Flugzeug. Noch 20 Minuten mehr warten und Kind ablenken.

Für mich bestätigte es nur mal wieder, die Gesellschaften mit den Vögeln drauf zu meiden. Nirgendwo gibt es solche Verspätungen wie bei diesen.



Ein letztes Bild der Türkei von oben wurde noch gemacht und dann gehofft, dass die Piloten uns gesund und munter heimbringen.

Ich könnt schon wieder...in den Urlaub!

Nickname 24.06.2007, 10.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL