Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Reise

~ Dubai 2013 ~

Anstatt Euch heute ein Sonntagbild zu zeigen, habe ich mir vorgenommen, Euch nach doch inzwischen drei Wochen ein paar Bilder aus Dubai zu zeigen.

Dort waren wir ja vom 12.08.-19.08.2013 und sind nach wie vor noch davon begeistert und werden sicher lange davon zehren. Auch wenn wir daraus nicht den  klassischen Erholungsurlaub mit Strand, Pool und Essen gemacht haben, ist es glaub ich genau das, was wir einfach mal gebraucht haben.

Ich selbst habe einige, viele Bilder dort gemacht. Nur vier habe ich jetzt für den Beitrag ausgesucht. Allerdings gibt es nachher noch den Link zu meinem Album bei Flickr.



Dies ist mitunter eins der ersten Bilder, die im Urlaub entstanden sind. Wir waren in Madinat Jumeirah. Eine Stadt in der Stadt, verbunden mit rund 3,6km Wasserwegen. Dort waren wir im Mina A´Salam untergebracht. HIER kann man sehen, welche Hotels zu dieser Gruppe gehören. Auf jeden Fall gehörte neben unserem Hotel auch der bekannte Burj Al Arab dazu ;o). Ich glaube, dieser ist schon mehr Wahrzeichen von Dubai, als alles andre...

Neben einer gigantisch tollen Hotelanlage und einem traumhaften Strand hat man hier alles gefunden, was man brauchte. Eigentlich hätte man ja nicht "raus müssen" - aber dann hätten wir viel verpasst.



Einen Tag waren wir in Dubai City. Dort haben wir den Souk, allen voran den Gewürz-Souk besucht. Wahnsinn, was es dort alles an Gewürzen gibt. Einige davon habe ich mitgenommen. Wobei der Verkäufer es bis heute vermutlich nicht fassen kann, dass ich ausgerechnet keinen Safran gekauft habe. Den ganzen Nachmittag haben wir auf dem Souk zugebracht und kurz vor Sonnenuntergang fiel uns ein, dass wir noch auf dem Greek fahren wollten, was wir dann auch noch ganz schnell gemacht haben.



Neben den Abras (die Boote auf dem Greek und im Hotel) sind im übrigen die Hotellimousinen dort die angenehmste Art zu Reisen. Wofür man in Deutschland 25.-- Euro aufwärts zahlt, kostet dort nur rund 10.-- Euro. Was vermutlich auch an den günstigen Benzinpreisen liegt. Irgendwie sitzen die ja da an der Quelle *gg*. Die Taxis an sich wären zwar etwas günstiger, aber die fahren auch ganz anders. Dann lieber langsam, sicher und noch weit komfortabler.

In Dubai gibt es wirklich viel zu erleben. Wir haben bei Weitem noch nicht alles gesehen oder mitgemacht, aber eins der Highlights ist mit Sicherheit das größte Gebäude der Welt - der Burj Khalifa. Wenn unten alle Hochhäuser wuchtig wirken, sind sie von oben auf einmal winzig klein.
189 Geschosse hat der Burj - die Aussichtsplattform befindet sich im 124 Stockwerk in 452m Höhe. Hört sich nicht viel an - ist aber verdammt hoch.



Rund um den Burj Khalifa ist übrigens auch die größte Mall zu finden. Die Dubai-Mall. Im übrigen geht in Dubai wohl nichts ohne Superlative. Das größte Gebäude der Welt, die größten Shoppingcenter usw., usf....

Auf dem Bild unten sieht man einen Teil der Dubai-Fountain - dem größten Wasserspiel der Welt. Ich sags ja, Superlativen ;o). Alle 30 Minuten läuft dort ein andere Wasserspiel mit bis zu 1000 unterschiedlichen Wasserimpressionen in Höhen von 20 - 150m. Immer zu einem andren Lied. Hier ein Link zu YouTube auf einen kleinen Teil, den wir erlebt haben.


Auch wenn wir in dieser Woche wirklich schon viel unternommen haben - es gibt noch unzählige Dinge mehr, die es dort zu entdecken gibt. Zwischendurch haben wir Strand und Pool nämlich dann doch genutzt, um uns von unseren manchmal doch anstrengenden Unternehmungen ein wenig zu erholen. Und 7 Tage - wovon man ja nur 6 Tage effektiv nutzen kann, sind für Dubai und die VAE an sich einfach viel zu wenig.

Was dazu führt, dass wir mit Sicherheit nochmals genau dort hinfliegen. Vielleicht dann ein wenig länger. Und wenn nicht, dann halt noch öfter.
Wenn es dort über 40 Grad und eine Luftfeuchtigkeit zwischen 80 - 100% hat ist das gar nicht mal so teuer ;o). Unsere letzten Urlaube in der Türkei und Ägypten waren definitv kostenintensiver. Mag man nicht glauben, ist aber so.

Ich hab im übrigen noch kein sauberes Land als die VAE erlebt. Und mich auch in noch keinem sicherer und freundlicher behandelt gefühlt.

Jedem, dem sich die Möglichkeit bietet kann ich nur empfehlen: Schaut Euch Dubai an! Unbedingt!

Und weil vier Bilder noch nicht lange alles zeigen, gibt es hier noch den Link zu meinem Album bei Flickr. Auch hier nur eine kleine Auswahl. Tatsächlich gibt es 1000e Bilder mehr.

Dubai - wir kommen sicher wieder!

Nickname 08.09.2013, 17.47 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Rezension: Die fabelhafte Reise zu den ABC-Inseln

abcbdb.jpgTitel: Die fabelhafte Reis zu den ABC-Inseln
Autor: Judith Ganter und Andrea Schütze
ISBN: 978-3468210020
Preis: 14,99 Euro
Erschienen: August 2012
Verlag: Langenscheidt

Bewerbungsgrund:
Nachdem das letzte Kinderbuch von Blogg dein Buch schon ein absoluter Erfolg war, wollte ich unserem Sohn wieder etwas Gutes tun und habe mich erneut auf ein Kinderbuch beworben. Erst dachte ich, dass sei überhaupt nichts für ihn, da das Buch schon ab 5 Jahren ist. Aber weit gefehlt...
Selten habe ich mein Kind beim Lesen so sehr lachen hören.

Das Buch:
Das Hardcover ist liebevoll gestaltet. Durch das ganze Buch fndet man die tollen, farbenfrohen Zeichnungen von Judith Ganter. Auf den Coverinnenseiten findet man eine Übersicht über alle ABC-Inseln.

Der Inhalt:
Opa Heinrich feiert Geburtstag. Und da es bei Opa Heinrich nie langweilig wird, hat er auch dieses mal eine Überraschung für seine Enkelkinder Emily, Lea und Tim. Die Feier findet auf dem Dachboden statt und auch hier baut er mit den Kindern gemeinsam ein Schiff. Jetzt fehlt nur noch Opas "Alphabetarium" und schon beginnt eine unterhaltsame Reise zu den ABC-Inseln.

Lieblingsstelle:
Faultier Friedrich furzt
Faultier Friedrich faulenzte fläzend, fortwährend fettige, faustgroße Frikadellen fressend. Fritteriert! Fridrich findet fettriefende Fleischklößchen fantastisch. Folgerichtig furze Friedrich fürchterlich vom vielen Fett.
Furzte, fuchtelte, fiel. Fffupp!
Fünf furchtbare Fallmeter! Fluchend flatschte Friedrich vor Fräulein Fischers Füße. Fräulein Fischer fiepte: "Fiiiihhhhhhh!".
Fächerte Frischluft: "Faulige, fiese Flatulenzen!" Fast flehentlich fauchte Fräulein Fischer: "Friss frisches Futter, Fettwanst, fix!"
Freiwillig frühstückte Friedrich freundlicherweise fassweise Fenchel, Frischkäse, faden Feldsalat, viele Früchte, frischen Fisch. Fein, folgsames Faultier!
Fräulein Fischers fürsorglicher Vorschlag funktionierte fabelhaft: Fortan fand Fräulein Fischer Friedrichs Fürze förmlich frischer! Fertig!

Unsere Meinung:

Kaum war das Buch da, haben wir uns gemeinsam auf die Couch gekuschelt und angefangen es zu lesen.

Während ich die Geschichte rund um das Buch las, übernahm mein Sohn die lustigen Texte passend zum ABC.

Schon nach den ersten Seiten mussten wir uns vor Lachen den Bauch halten. An ein Aufhören war gar nicht zu denken.

"Mama, bitte noch den nächsten Buchstaben!" hörte ich, bis das Buch durchgelesen war.

Seit dem wird es immer wieder zur Hand genommen.

Es sind durchaus schwierige (Fremd)Wörter vorhanden. Aber das Kind auch sehr stolz, wenn er diese fehlerfrei lesen kann und die Bedeutung dahinter erkennt.

Ich finde es auch ideal für Kinder, die z. B. Probleme beim Sprechen haben. Gerade Lautprobleme lassen sich mit diesem Buch gut erkennen und mit viel Spass und Übung vielleicht auch beheben.

Inzwischen schreiben auch wir selbst solch lustigen Texte. Wunderbar für Wortübungen und auch die Fantasie.

Ein Buch, dass ich inzwischen der Lehrerin empfohlen habe und auch einer Logopädin.

Wir sind der Meinung: Mehr von solchen "Lernbüchern"!

Besser geht es nicht und daher 5 von 5 Sterne!

*********

Ein herzliches Dankeschön für das Rezensionsexemplar geht an den Langenscheidt Verlag und an Blogg dein Buch.

Das Buch kann direkt beim Verlag und natürlich auch bei Amazon bestellt werden.

Nickname 21.09.2012, 12.12 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~ Irland Tag 3: Monasterboice, Newgrange u.a. ~

Ab Sonntag hieß es für uns: Weiter gehts mit dem Auto!

Ich selber hätte nie den Mut gehabt, die vielen Kilometer mit dem Auto zu fahren. Schließlich herrscht in Irland Linksverkehr.

Aber meine liebe Chauffeuse hat das schon öfter gemacht und uns so immer super von A nach B gebracht ;o). Danke dafür!

Pünktlich um 10.00 Uhr hatten wir unseren Nissan QASHQAI in Empfang genommen und um 10.09 Uhr waren wir offiziell "raus" aus Dublin und auf dem Weg zu den Orten, die wir unbedingt sehen wollten.

Unser Weg führte uns zuerst nördlich nach Monasterboice.
Abseits vom Sightseeingwahn und wunderbar gelegen liegt dieser ruhige Friedhof. Monasterboice ist eine Klosterruine aus dem 5. Jh. und einfach schön anzusehen.



Ich habe hier ein paar Bilder als Diashow zusammengestellt.
(Und ja, der Himmel war superblau, das Wetter am Morgen einfach schön.)


Nicht weit weg lag unser nächstes Ziel: Newgrange.
Newgrange ist eine fast 5000 Jahre alte Grabkammer. Das Innere kann nur durch einen ca. 18 m langen, engen Gang betreten werden. Über dem Eingang liegt eine Öffnung, durch die die Sonne an 5 Tagen um den 21. Dezember (zur Wintersonnwende) für eine Viertelstunde die Grabkammer erreicht und in Licht taucht. Anmeldungen für dieses Spektakel werden in Newgrange schon heute entgegengenommen ;o).



Die Grabkammer von aussen (ca. 75 m lang und 13 m hoch)



Eingang der Grabkammer mit verziertem Stein in der Mitte. Angeblich der Stein,
der weltweit am meisten fotografiert wird.


Newgrange kann man nicht alleine besuchen. Hier wird alles durch ein Visitorcenter genauestens durchgeführt. Ich fand unseren Führer hier ehrlich gesagt furchtbar. Leise, viel zu langwierig erzählte er von Newgrange. Als ich draußen auf den Rest der Gruppe wartete, habe ich die Erzählungen einer anderen Tourleiterin mitbekommen. Das war supergenial und so erfuhr man einfach noch ein bisserl mehr.

Weiter gings in Richtung Midlands. Wenn ich mich richtig erinnere fuhren wir über Mullingar (wo wir uns kurzfristig verfuhren), Kinnegad, Tyrellspass, Kilbeggan und weiter nach Athlone.

Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel führte uns der Weg noch schnell an Trim Castle vorbei. Diese Burg diente als Burghintergrund in dem Film "Braveheart". Gedreht wurde allerdings sonst alles in Schottland.



Unser letztes Ziel für diesen Tag war Clonmacnoise.
Dazu kommt aber noch ein eigener Beitrag - so irgendwann die nächsten Tage...

Fortsetzung folgt...

Nickname 10.11.2011, 12.46 | (9/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

~ Irland Tag 1 und 2: Dublin ~

Seit Tagen hänge ich hier über vielen, vielen Bilder und überlege, welche ich euch zeigen möchte. Die Auswahl fällt da ganz schön schwer.

Inzwischen habe ich ein paar Bildchen gefunden, die einfach zu meinen Irland-Reisebericht passen und jetzt hoffe ich einfach, dass sie euch gefallen.

**********

Mittags ging unser Flug von München aus mit AerLingus nach Irland. Nach 2,5 Stunden Flugzeit sind wir etwas holprig in Dublin gelandet.
Schnell war ein Taxi gefunden, dass uns zu unserem Hotel für die nächsten beiden Nächte brachte.

Koffer aufs Zimmer, kurz eingerichtet und schon gings los auf Besichtigungstour.

Der erste Weg führte uns zur O´Connell Street.
Hier kauften wir ein Zweitagesticket für den Hop-On/Hop-Off-Bus.

Danach gings zu Fuß weiter durch die Einkaufsstraßen und auf den direkten Weg zu Old Jameson - einer bzw. DER Whiskeydestellerie Irlands ;o).

An einer Führung waren wir nicht wirklich so interessiert und haben uns kurzerhand in zwei gemütliche Ledersessel ans (künstliche) Feuer gesetzt und lieber den Whiskey probiert. Einmal in heiß und einmal als Irish Coffee *gg*.



Meine charmante Begleitung (andere Bezeichnungen wurden mir nicht erlaubt *sfg*)

Wieder auf Tour und wir sind das erste mal on gehoppt. Nur um gleich eine Station weiter off zu hoppen.

Da waren wir dann nämlich schon am Liffey und der Ha´Penny Bridge, die die Liffey Street und Temple Bar miteinander verbindet. Die Half Penny Bridge gilt bei vielen als Wahrzeichen Dublins. Ich habe zwar auch die Brücke fotografiert, aber viel mehr habe ich von ihr runter fotografiert.



Den Abend haben wir dann im Stadtteil Temple Bar verbracht.

So gut wie an diesem Abend hab ich selten irgendwo gegegessen.
Im Elephant § Castle sind angeblich Chicken Wings der Hit.
Ich habe mich aber für eine Krabbenfleisch-Zwiebel-Limonensuppe entschieden.
Hört sich komisch an, schmeckte aber sehr fein. Den Knoblauch Burger danach hab ich nimmer ganz geschafft...



Wohl eins der bekanntesten Motive aus dem Bezirk Temple Bar




Es wird Abend in Temple Bar

Auch am Samstag ging es am frühen Vormittag los. Rauf auf den Bus und raus bei St. Stephens Green - eine Runde spazieren. Dort in der Nähe gab es noch einen Hugenotten-Friedhof, den wir uns ansehen wollte. Leider war er aber verschlossen. Ein Bild von Aussen war aber möglich.



Weiter gings dann zur wohl bekanntesten Brauerei Irlands: ins Guiness Storehouse.

Das Storehouse ist super gemacht. Die Mischung aus alt (Geräten, Sudkesseln usw.) und neu (Licht, Flachbildschirme usw.) hat was. Ein Besuch dort ist sehr zu empfehlen und macht auch richtig Spass. Ganz oben angekommen gibt es einen tollen Blick über Dublin aus der Gravity-Bar und ein Pint Guiness gehört auch zum Eintritt.



Hier noch weitere Eindrücke aus/von/über Dublin:


Zurück ging es in einer Kutsche und wir landeten wieder in Temple Bar. Hier findet Samstags immer ein großer (Bücher)Markt statt und da haben wir uns durchgestöbert.

Als es ein wenig das Tröpfeln angefangen hat, haben wir uns in ein klitzekleines Teehaus ausgesucht und es uns dort gut gehen lassen.

Dann wieder zu Fuß zurück an allerhand Interessantem vorbei zum Hotel, denn am Samstag Abend durfte ich noch ein verspätetes Geburtstagsgeschenk einlösen. Eine Geisterbus-Tour die um 21.30 Uhr erst losging.



Der Ghostbus bei Tag

Ein dunkler Bus, gruselige Geschichten, mitten in der Nacht auf/in einem Parkfriedhof, lustige Gestalten, später zu Fuß dann um eine alte Kirche rum - es war ein riesen Spass und kurz vor Mitternacht waren wir dann wieder zurück. Alle "Mitreisenden" waren voll dabei uns vor lauter Lachen kam ich nicht wirklich zum Gruseln *gg*.

Wir verschwanden dann relativ schnell im Bettchen, denn um 10.00 Uhr sollten wir ja unser Leihauto vom Flughafen abholen...

Fortsetzung folgt.... ;o)

Nickname 09.11.2011, 18.57 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~ An Tagen wie diesen ~

Angst, dass Dir auf der langen Strecke etwas passiert.
Im Haus ist es so ruhig - zu ruhig.
Ungesundes Essen.
Auch mal "Papaersatz" sein.
Viele Telefonate mit Freunden, Familie und ab und zu mit Dir.
Zeit zum lesen.
Erledigen, was ich sonst nie erledige.
Termine wahrnehmen, bei denen ich dich gerne dabei hätte.
Ein warmer Kinderkörper neben mir im Bett.
Schlechter Schlaf.

Nickname 04.03.2009, 19.32 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

~ Stuart - ein Schlappohr geht auf Reisen ~


(klick auf das Bild für weitere Informationen)

Dank Frau Waldspecht habe ich von dieser witzigen Idee erfahren und mich sogleich dazu angemeldet.

Eigentlich sollte Stuart ja nur auf Deutschland-Tour gehen. Inzwischen sieht es aber ganz so aus, als dürfe er auch unsere Nachbarn in der Schweiz und in Österreich besuchen.

Einen Stall werde ich ihm wohl nicht mehr im alten Haus bauen.
Ich hoffe aber sehr, dass er mit einem Quadratmeter Käfig für die kurze Zeit auch zufrieden ist. Schön kuschelig werde ich es ihm machen.
Und dann zeige ich ihm auch noch meine Stadt - deshalb kommt das Schlappohr mich nämlich besuchen.

Wer auch Besuch von Stuart haben möchte, der klickt einfach auf das Bild im Beitrag und landet dann bei der Anmeldung (die übrigens bis 20.03.2009 möglich ist).

Stuart - ich freu mich auf Dich!

Nickname 13.02.2009, 08.28 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

~ Irland -Tag 4 - 01.11.2008 ~



Auch an Tag 4 im ir(r)e schönen Land gab es einen längeren Ausflug mit dem Auto.

Leider erwachten Justy und ich etwas kränkelich. Meine Nase lief und ich war stark am Husten und auch Justy hatte ähnliche Probleme. Wir wollten uns aber diesen schönen Tag nicht verderben lassen und machten uns dann medikamentenversorgt auf den Weg.

Dieses mal ging es auch gleich in ein anderes County - und zwar nach Waterford.

Joe war wohl das letzte mal vor mehr als 30 Jahren dort und so konnte keiner vorab etwas von der Stadt erzählen, weil sie einfach noch keiner kannte.

Die Fahrt von mehr als 80 km dauerte dann auch etwas mehr als eine Stunde.

Diese war dann aber wieder so viel schneller um, als man dachte. Bei dem schönen Wetter hatte man herrlichen Ausblick und kam mit dem Schaun mal wieder nicht hinterher.

Dort angekommen wurde auch recht schnell ein Parkplatz entlang eines Kai gefunden und dann gings einfach los in die Stadtmitte.


Zu allererst ging es dort einmal zu Penneys - dem wohl bekanntesten irischen Kleidungskaufhaus, dass Klamotten in Markenqualität zu supergünstigen Preisen anbietet.

Von der Auswahl war ich dann auch erst mal erschlagen und beobachte meine liebe Gastfamilie beim aussuchen und hinhalten, ob es denn auch passe.

Ganz langsam und vorsichtig machte ich mich dann auch mal auf die Suche in diesem seeeehr engen Geschäft, um die Bestellwünsche aus Deutschland abzuarbeiten. Überwiegend durfte ich da etwas für Mädels mitbringen, was natürlich für mich eine extra Portion Spass brachte, da ich sonst ja nur den Racker zum einkleiden hatte.

Irgendwann später traute ich mich dann auch mal an die Kleidung, die für 8 - 10jährige Jungs ausgeschrieben war und so auch Justy passen dürfte.

Kaum 2 Minuten später wurde ich fündig und hatte schnell zwei Hosen auf meinem Kleidungsstapelarm.

Mehr wurde es auch nicht - ganz einfach deshalb, weil ich Angst hatte, in diesem Gewusel meinen Sohnemann zu verlieren und auch darum, weil die drei anderen Sachen, die ich eben diesem gezeigt habe mit einem "gefällt mir nicht" quittiert wurden. Ok - dann eben nicht.

Mit Blick auf Corinna und Anhang stellte ich mich ein wenig abseits und beobachtete so die Menschenmengen, die mir auf die Füsse stiegen nah an mir vorbeiliefen.

Bei einem sehr bekannten Dialekt konnte ich dann aber nicht an mich halten und fragte das erstaunte Paar vor mir, woher aus Bayern sie denn kämen. Überrascht lachend teilten sie mir dann mit woher sie kamen und dass sie auch Urlaub in Irland machten.

Überhaupt war in dem Laden sehr viel Deutsch zu hören ;o).

Irgendwann waren dann auch meine "Kindersegens" fertig und vollgepackt mit diesen riesigen braunen Papiertüten gings wieder vor die Tür.

Nun hatten wir Hunger - aber unsere Suche nach einem typischen irischen Restaurant blieb erfolglos. Joe hatte sich vorgenommen, uns Fish & Chips probieren zu lassen (die englische Version kannte ich ja schon, aber die irische soll einfach anders sein) und war dann regelrecht enttäuscht, als es da nichts gab.

Die Stadt fand er wohl auch nicht so toll und schlug vor, einfach einen kleinen Imbiss zu holen und wieder nach Hause zu fahren.

Gesagt, getan und 10 Minuten später sassen wir gebäck- und sandwichkauend im Auto und machten uns wieder auf dem Weg nach Youghal.

Aufgrund des äusserst kurzen Besuchs, kann ich leider auch nicht wirklich viele Fotos aus Waterford bieten.



Bei der Rückfahrt entstand dann auch dieses (unbearbeitete) Bild hier. Noch vom anderen County aus konnte man ihn sehen - den Wasserturm, in dessen Nähe meine Iren zu Hause waren.

Und als wolle uns die Sonne den weg nach Hause zeigen, wurde er auch extra von ihr beleuchtet ;o).

Daheim angekommen bestellte Joe dann von einem richtigen "Chipper" erst mal alles, was das Herz so begehrt. Burger, Chips (leckere Kartoffelstücke), Fish und Chicken.

Schon bald sassen wir lachend und kauend mit weiterem jugendlichen Besuch am Tisch und liessen es uns schmecken. Der Racker verdrückte zu meiner Verwunderung auch fast einen gesamten Hamburger, die er daheim immer verschmäht.

Da die kleinen Spätze so brav waren, gab es dann noch eine DVD für die Jungs während wir mit den beiden Großen Karten und Mensch-ärgere-Dich-nicht spielten.

Am Abend wollten Corinna und ich eigentlich in ein Pub gehen, waren dann aber beide gesundheitlich nicht ganz so auf der Höhe und ein wenig geschafft.

Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es gut war, daheim zu bleiben, denn Justy musste sich durch den starken Husten mehrfach übergeben.

Gegen 22.00 Uhr sind wir dann allesamt ins Bett.

Es war die letzte Nacht, die wir bei Corinna und Anhang verbrachten und unsere Vorletzte in Irland.

Nickname 16.11.2008, 21.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~ Irland - Tag 3 - 31.10.2008 - Halloween ~

Man sollte eigentlich meinen, dass gerade an solch einem "Feiertag" ganz besonders viele Fotos entstehen.

Dem war aber gar nicht so.

Der Vormittag begann recht gemütlich. Nachdem wir den Kleinsten der Familie in der Preschool abgegeben hatten, machten wir mit Justy und David nochmals einen kleinen Spaziergang durch die Stadt und zum Friedhof in Youghal.

Dort besichtigen wir natürlich auch die riesige St. Mary´s Church. Eine wunderschöne Kirche, bei der man gar nicht wusste, wo man zuerst hinsehen sollte.

Rund um die Kirche gab es Gruften, Hügelgräber und eben die normalen Grabstätten. Ein paar Bilder findet man unter meinem Album von Youghal.

Der Friedhof dort wird auf jeden Fall noch genutzt. Alt mischt sich mit neu. Der Glanz im Tal mit dem Vergangenen auf den Hügeln.



Und eben auf solch einen Hügel stiegen wir auch, um näher an die Reste der Stadtmauer zu kommen, die ebenfalls den Friedhof umgibt. Und eben auch, um noch weitere Fotos zu machen.

Wer rauf muss, muss aber auch wieder runter und dafür hatte ich schlichtweg die falschen Schuhe an. (Ich könnte ja jetzt dem Regen schuld geben, der die Erde aufgeweicht hat und auch den Blättern, die da auf dem Weg liegen - aber nein, ich bin selbst schuld).

So kam es also, dass es mich nicht nur einmal, auf die rechte Popobacke gelegt hat. Aber wer kann schon von sich behaupten, mit nasser, graberdebeschmierter Hosen durch einen irischen Ort gelaufen zu sein? ;o)

Also machten wir uns auf den Heimweg. Nicht nur, um mich wieder in trockene Klamotten zu packen, sondern auch, weil für die beiden kleinen Jungs und Eltern in der Preschool eine kleine Halloweenfeier angesagt war.

Justy und ich nutzen die ruhige Zeit für uns mit kuscheln und ausruhen. Diese Auszeit hat dem kleinen Mann dann auch richtig gut getan.

Der Nachmittag war furchtbar schnell um und gegen 17.00 Uhr begannen die Vorbereitungen für die kleine Halloweenfeier.

Zwei Skelette, ein Zombie, eine Figur die ich schlichtweg nicht kenne ;o) und unsere "sexy Hexi" waren dann 1,5 Stunden später fertig. Und während Elli auf eine Halloweenfeier von Freunden ging, warteten wir noch auf Besuch, mit dem wir auf die "Trick or Treat-Tour" gingen. Mehr dazu im Webalbum.

Mit sechs Kindern zogen wir dann um die Häuser. Wir hatten erst eine kleine Runde durch die Siedlung (ich nehm an so 10 - 15 Häuser) geschafft, als David und Dylan schon die ersten Leckereien ablehnten, weil sie schon genug hatten. Auch Justy wollte wieder zurück, da er viel zu neugierig war, was sich da alles in seiner Tüte befindet.

Also gings zurück in die gemütliche Stube, wo es Tee, Gebäck und jede Menge Süssigkeiten gab.

Später, nachdem der Besuch weg war, räumten wir ein wenig auf und brachten dann die Kiddies ins Bett.

Danach machten wir es uns auf der Couch gemütlich. Die beiden Großen kamen dann auch noch hinzu und wir schauten Dracula und liessen so Halloween ruhig ausklingen.

Nickname 11.11.2008, 09.07 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~ Irland - Tag 2 - 30.10.2008 ~

Und schon gehts weiter mit unserem Irlandbericht:

Auch Tag 2 begüßte uns mit wohl typischem Irlandwetter - aber da es nun mal kein falsches Wetter, sondern nur falsche Kleidung gibt, störte uns das nicht weiter.

Dieser Tag war wohl der Ereignisreichste für uns, soviel wie wir unterwegs waren und dabei erlebt haben.

Erst ging es ins kleine heimatliche Städtchen von Corinna & Family - nach Youghal.

Einem Bummel am Strand (der irischen Rievera) und der äusseren Stadt entlang bis mitten in die City folgte dann ein kleiner Einkauf in einem niedlichen Discounter.

Alles begleitet mit Erzählungen zu diesem kleinen, schönen Ort.


(Klick aufs Bild für weitere Fotos rund um Youghal)

Nach einer kleinen mittaglichen Stärkung (es gab richtig leckeres Gyros) - zubereitet vom Hausherren, waren wir bei auch schon wieder in der Umgebung unterwegs.

Ein Spruch, der echt stimmt lautet: "Irland - 4 Jahreszeiten an einem Tag erleben." Inzwischen war der Himmel aufgeklart und es zeigte sich sogar die Sonne.

Neben der tollen Aussicht aus dem Auto gab es zwei weitere Highlights.

Erst gings in ein kleines Einkaufszentrum, wo wir uns schon eine kleine Ewigkeit an den Weihnachtsdekorationen erfreuen konnte. Und schöne Klamöttchen gab es da auch. Schon dort wurde aber festgestellt, dass ich wohl so gar nicht der große Einkäufer bin, wie manch anderer Besuch aus Deutschland ;o).

Danach folgte dann auf meinen Wunsch die Besichtigung eines Friedhofes. Joe hat mir eine riesen Freude gemacht und sich wohl einen der Schönsten in ganz Irland ausgesucht.


So kam es, dass wir kurz vor Sonnenuntergang Ardmore mit seinem Tower, den Gräbern und der Kirchenruine besuchten und er mit mir auf den Hügel stieg und jede Menge über diesen tollen Ort erzählen konnte.



(Klick aufs Bild führt zum Webalbum mit weiteren Fotos von Ardmore)

Ich glaub, mehr als Kirchen und Friedhöfe bräuchte ich auch nicht, um wirklich etwas zu "sehen" ;o).

Spät am Abend kamen wir dann auch wieder "zu Hause" an und nach kurzer Raubtierfütterung waren die Jungs auch schnell eingeschlafen.

Für uns begann dann aber noch die "Arbeit". Für die am folgenden Tag stattfindende Halloweenfeier wollten noch Amerikaner gebacken und verziert werden.

Und das machten wir dann auch. Über drei Stunden haben wir gebacken und verziert und dabei jede Menge Spass gehabt.

Besonders Amerikanermodell "Kotzender Drache" hatte es mir angetan.


(Einfach ein Klick aufs Bild für weitere Fotos unserer Backaktion)

Das ist schon Jahre her, dass ich bei einer Backaktion soviel lachen musste, wie an diesem Abend. Dazu beigetragen haben aber auch Elli und Sebi, die soviel Unfug im Sinn hatten, wie es eben bei Jugendlichen geht.

Erst dachten wir an 25 Stück und ein paar - am Schluss war der gesamte Tisch voll von unseren Kunstwerken, die uns mehr oder minder gelungen sind.

Verständlich, dass wir nach der Säuberungsaktion dann bald ins Bett fielen.

Nickname 10.11.2008, 07.47 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~ Irland - Tag 1 - 29.10.2008 ~

Wieder daheim habe ich nun doch mal Zeit, meinen Irlandbericht zu schreiben.

Los geht es mit unserem Ankunftstag am 29.10.2008.

Um 10.40 Uhr sollte unser Flieger starten, um uns auf die grüne Insel zu bringen.
Schon zwei Stunden vor Abflug waren wir eingecheckt und der Racker fragte im Minutentakt, wann denn das Flugzeug endlich kommen würde. Leider konnte ich ihm die Frage auch nicht so einfach beantworten.

Ein wenig später wussten wir dann zumindest, dass wir das richtige Gate gefunden hatten, als die Anzeige mit unserer Flugnummer erschien.

Was nicht erschien, war das passende Flugzeug dazu.

Die Leute warteten und warteten und warteten - bis dann kurz vor der geplanten Abflugszeit endlich der Airbus ankam, der uns nach Irland bringen sollte.



Nach einem etwas verspäteten Abflug kamen wir dann wahnsinnig aufgeregt nach über 2,5 Stunden im verregneten Cork an und wurden dort schon herzlich vom größten Teil unserer Gastgeber empfangen.

Man hatte sich schon soviel zu erzählen, dass die knappe Stunde Fahrt zu unserem Ziel in Youghal verging wie im Flug.

Was ich dann als erstes sehen musste, war das Meer und mein Wunsch wurde natürlich auch erfüllt. Joe fuhr uns als erstes an der Küste vorbei, um uns dann auf die Schnelle noch durch die schöne City zu kutschieren.

Und dann gings zum endgültigen Ziel - einer total knuffigen Siedlung oben am Berg, nah an einem Wasserturm.

Auch dort wurden wir nochmals mit großem Hallo von den beiden Großen der Familie - Elli und Sebi - begrüßt.
Sebastian stellte und dann auch noch sein Jugendzimmer als Gästezimmer zur Verfügung, was ich einfach toll fand und wofür ich auch nochmal Danke sagen möchte.

Nach dem ersten Beschnuppern und dem folgenden Auspacken war klar, dass sich die Jungs verstanden und es wurde schon das Abendessen geplant.

Kurzerhand fuhren wir beiden Mamas erst zum Lidl und dann noch zu Tesco, um alles für ein "irisches Frühstück" zu besorgen. Man muss ja nicht immer alles dann essen, wenn es sein sollte ;o).

Man glaubt gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht und schon zwei Stunden später gab es dann White and Black Pudding, Rührei, gebratenen Speck und Würstchen, welche wir uns so richtig schmecken liessen.

Nachdem Justy uns beinahe am Tisch einschlief, habe ich ihn dann bald ins Bett gebracht.

Den Abend verbrachten wir dann gemütlich in der Wohnküche und auf der Couch beim gegenseitigen Austausch.

Hier ist noch der Link zu unseren Fotos vom ersten Irlandtag.

Nickname 08.11.2008, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL